Was kostet eine Website pro Monat und pro Jahr wirklich?
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7min
Viele Unternehmen denken bei Website-Kosten nur an die Erstellung. Dabei entstehen laufende Kosten, die oft unterschätzt werden. Die gute Nachricht ist, dass diese Kosten überschaubar und planbar sind, wenn du weißt, worauf es ankommt.
Die kurze Antwort
Eine professionelle Website kostet monatlich zwischen 20 und 100 Euro für Hosting, Domain und Basis-Wartung. Pro Jahr sind das etwa 250 bis 1.200 Euro. Dazu kommen optionale Kosten für Updates, Anpassungen oder erweiterte Services, die je nach Bedarf variieren.
Die Höhe hängt davon ab, welches System du nutzt, wie komplex deine Website ist und wie viel Support du brauchst. Wer die Kostenfaktoren kennt, kann realistisch planen und böse Überraschungen vermeiden.
Die vier Hauptkostenfaktoren bei laufenden Website-Kosten
Hosting bringt deine Website ins Netz
Hosting bedeutet, dass deine Website auf einem Server liegt und rund um die Uhr erreichbar ist. Ohne Hosting existiert deine Website nur auf deinem Computer, aber nicht im Internet.
Die Kosten variieren je nach Anbieter und Leistung. Einfaches Shared Hosting gibt es ab 5 Euro monatlich, professionelles Hosting mit besserer Performance und Support kostet 15 bis 50 Euro pro Monat.
Bei Framer ist das Hosting bereits integriert und kostet etwa 30 Euro monatlich. Das umfasst schnelle Server, automatische Backups und technische Stabilität ohne zusätzlichen Aufwand.
Wer an Hosting spart, riskiert langsame Ladezeiten, Ausfälle und schlechten Support. Das kostet am Ende mehr, weil Besucher abspringen und Google die Website schlechter rankt.
Domain ist deine Adresse im Internet
Die Domain ist deine Webadresse, unter der Kunden dich finden. Die Kosten liegen je nach Endung zwischen 10 und 30 Euro pro Jahr.
Standard-Domains wie .de oder .com sind günstig und etabliert. Spezielle Endungen wie .studio oder .consulting können teurer sein, bieten aber manchmal bessere Verfügbarkeit.
Die Domain-Kosten sind überschaubar und gehören zu den Fixkosten, die jährlich anfallen. Wichtig ist, die Verlängerung nicht zu vergessen, sonst kann die Domain ablaufen und von anderen registriert werden.
SSL-Zertifikat sorgt für Sicherheit
Ein SSL-Zertifikat verschlüsselt die Verbindung zwischen deiner Website und den Besuchern. Erkennbar am https:// in der Adresszeile und dem Schloss-Symbol.
Das ist heute Standard und wird von Google als Ranking-Faktor berücksichtigt. Websites ohne SSL wirken unsicher, und moderne Browser warnen aktiv davor.
Die gute Nachricht ist, dass viele Hosting-Anbieter SSL-Zertifikate kostenlos anbieten. Bei Framer ist SSL automatisch enthalten, du musst dich um nichts kümmern.
Falls du ein kostenpflichtiges Zertifikat brauchst, liegen die Kosten bei etwa 30 bis 100 Euro pro Jahr. Für die meisten Business-Websites reicht aber ein kostenloses Zertifikat völlig aus.
Wartung und Updates halten deine Website aktuell
Eine Website braucht regelmäßige Pflege: Software-Updates, Sicherheits-Patches, Backups und technische Checks. Wie viel das kostet, hängt vom System und deinem Bedarf ab.
Bei WordPress-Websites ist der Wartungsaufwand höher, weil Plugins und Themes regelmäßig aktualisiert werden müssen. Das kostet entweder deine Zeit oder Geld für einen Dienstleister.
Bei Framer-Websites ist der Wartungsaufwand minimal. Updates laufen automatisch im Hintergrund, du musst dich um nichts kümmern. Das spart langfristig Zeit und Kosten.
Wenn du Wartung extern vergibst, rechne mit 50 bis 200 Euro monatlich, abhängig vom Umfang und der Komplexität deiner Website.
Optionale Kosten die dazu kommen können
Neben den Grundkosten gibt es weitere Posten, die je nach Bedarf anfallen können. Diese sind nicht zwingend, aber oft sinnvoll.
Inhaltliche Anpassungen und Erweiterungen
Wenn du selbst keine Zeit oder keine Kenntnisse hast, um Inhalte zu ändern, brauchst du Unterstützung. Das können neue Texte sein, Bildaustausch, neue Seiten oder funktionale Erweiterungen.
Bei Framer-Websites kannst du viele Änderungen selbst vornehmen, ohne Programmierkenntnisse zu brauchen. Das spart Kosten für einfache Updates.
Für größere Anpassungen oder neue Features rechnen wir mit 95 Euro pro Stunde. Je nach Umfang können das einmalige Kosten von wenigen hundert Euro sein oder regelmäßige monatliche Budgets.
Wer seine Website aktiv nutzt und regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht, sollte ein monatliches Budget von 100 bis 300 Euro für Anpassungen einplanen.
E-Mail-Hosting mit eigener Domain
Eine professionelle E-Mail-Adresse wie info@deinefirma.de gehört zu einer seriösen Website. Die Kosten liegen bei etwa 3 bis 10 Euro pro Postfach und Monat.
Anbieter wie Google Workspace oder Microsoft 365 bieten professionelle E-Mail-Lösungen mit großem Speicher, Kalender und weiteren Tools.
Das ist eine sinnvolle Investition, weil Gmail- oder Hotmail-Adressen unprofessionell wirken und Vertrauen kosten. Für ein kleines Team mit drei bis fünf Postfächern rechne mit 20 bis 50 Euro monatlich.
Backup und Sicherheit
Regelmäßige Backups schützen deine Website vor Datenverlust durch technische Probleme, Hackerangriffe oder menschliche Fehler. Viele Hosting-Anbieter bieten automatische Backups als Teil des Pakets.
Falls nicht, gibt es Backup-Services ab etwa 5 bis 20 Euro monatlich. Das ist gut investiertes Geld, denn eine verlorene Website neu aufzubauen kostet deutlich mehr.
Bei Framer sind Backups automatisch integriert. Du kannst jederzeit auf frühere Versionen zurückgreifen, ohne zusätzliche Kosten oder Aufwand.
Analytics und Tracking-Tools
Um zu verstehen, wie Besucher deine Website nutzen, brauchst du Analytics. Google Analytics ist kostenlos und für die meisten Websites ausreichend.
Wenn du erweiterte Funktionen oder datenschutzfreundlichere Alternativen willst, gibt es Tools wie Matomo oder Plausible ab etwa 10 bis 30 Euro monatlich.
Tracking ist wichtig, um den Erfolg deiner Website zu messen und Optimierungspotenziale zu erkennen. Ohne Daten fliegst du blind und verschenkst Potenzial.
Was kostet eine Website im ersten Jahr?
Im ersten Jahr kommen zur Erstellung auch die laufenden Kosten dazu. Hier eine realistische Kalkulation für eine professionelle Business-Website.
Einmalige Kosten für die Erstellung
Die Website-Erstellung ist die größte Investition im ersten Jahr. Bei HORUS Studios starten Projekte bei 10.000 Euro und umfassen Strategie, Design, Umsetzung, Content-Support und technisches Setup.
Das ist eine einmalige Investition, die dir eine Website liefert, die funktioniert und langfristig Wert schafft. Günstigere Lösungen gibt es, aber die Qualität und das Ergebnis sind oft entsprechend.
Laufende Kosten im ersten Jahr
Zusätzlich zur Erstellung fallen im ersten Jahr die laufenden Kosten an:
Domain: 15 Euro pro Jahr
Hosting: 360 Euro pro Jahr (ca. 30 Euro monatlich)
E-Mail-Hosting: 360 Euro pro Jahr (ca. 30 Euro monatlich für drei Postfächer)
Kleinere Anpassungen: ca. 500 Euro (geschätzt)
Das sind etwa 1.235 Euro zusätzlich zur Erstellung. Zusammen mit der Erstellung kommst du im ersten Jahr auf etwa 11.115 Euro.
Das klingt nach viel, aber eine professionelle Website ist eine langfristige Investition, die sich durch Anfragen, Kunden und Umsatz mehrfach zurückzahlt.
Was kostet eine Website ab dem zweiten Jahr?
Ab dem zweiten Jahr fallen nur noch die laufenden Kosten an. Die Erstellung ist abgeschlossen, die Website arbeitet für dich.
Minimale Grundkosten
Wenn du nur das Nötigste bezahlst und Inhalte selbst pflegst, kommst du mit etwa 250 bis 400 Euro pro Jahr aus:
Domain: 15 Euro
Hosting: 360 Euro
E-Mail-Hosting: 360 Euro (optional, aber empfohlen)
Das ist überschaubar und für jedes Business tragbar. Diese Kosten sind fix und planbar.
Realistische Gesamtkosten mit Pflege
Wenn du deine Website aktiv nutzt, regelmäßig Inhalte aktualisierst und gelegentlich Anpassungen vornimmst, rechne mit 1.000 bis 2.000 Euro pro Jahr:
Domain: ca. 15 Euro
Hosting: ca. 360 Euro
E-Mail-Hosting: ca. 360 Euro
Anpassungen und Updates: 500 bis 1.500 Euro
Das entspricht etwa 80 bis 170 Euro monatlich und ist eine realistische Kalkulation für eine professionell gepflegte Website.
Wie sich die Kosten je nach System unterscheiden
Die Wahl des Systems hat großen Einfluss auf die laufenden Kosten. Hier ein Vergleich der gängigsten Optionen.
Baukasten-Systeme wirken günstig
Anbieter wie Wix, Squarespace oder Jimdo werben mit günstigen Monatspreisen ab 10 bis 30 Euro. Das klingt attraktiv, hat aber Grenzen.
Du bist an die Plattform gebunden, das Design ist limitiert, und bei wachsenden Anforderungen stößt du schnell an Grenzen. Professionelle Anpassungen sind oft nicht möglich.
Für einfache Projekte oder zum Testen kann das funktionieren. Für ein ernsthaftes Business ist es meist zu eingeschränkt.
WordPress bietet Flexibilität, braucht aber Wartung
WordPress ist das weltweit meistgenutzte System und bietet enorme Flexibilität. Aber es braucht regelmäßige Wartung: Updates, Backups, Sicherheits-Checks.
Die Hosting-Kosten liegen bei 10 bis 50 Euro monatlich. Dazu kommen oft Kosten für Premium-Plugins, Themes und Wartung durch einen Dienstleister.
Realistisch sind 50 bis 150 Euro monatlich für Hosting, Wartung und gelegentliche Anpassungen. Das ist mehr als bei modernen Alternativen, aber immer noch überschaubar.
Framer kombiniert Einfachheit mit Professionalität
Framer ist ein modernes Tool, das Design und Technik verbindet. Hosting ist integriert, Updates werde regelmäßig gemacht, und du kannst Inhalte relativ einfach anpassen.
Die Kosten liegen bei etwa 30 Euro monatlich für Hosting. Wartung ist minimal, weil das System stabil läuft und keine ständigen Updates braucht.
Für Anpassungen oder Erweiterungen kannst du uns beauftragen, aber viele Änderungen schaffst du selbst. Das macht Framer langfristig kosteneffizient und unkompliziert.
Die häufigsten Fragen zu laufenden Website-Kosten
Kann ich die Kosten senken, indem ich alles selbst mache?
Technisch ja, aber die Frage ist, ob das sinnvoll ist. Deine Zeit hat einen Wert, und wenn du Stunden mit technischen Problemen verbringst, kostet dich das mehr als professioneller Support. Fokussiere dich auf dein Business, nicht auf Website-Wartung.
Was passiert, wenn ich Hosting oder Domain nicht verlängere?
Wenn du das Hosting nicht verlängerst, geht deine Website offline. Wenn die Domain abläuft, kann sie von anderen registriert werden, und du verlierst sie. Beide Fälle sind vermeidbar durch rechtzeitige Verlängerung oder automatische Zahlungen.
Sind die Kosten steuerlich absetzbar?
Ja, alle Website-Kosten sind Betriebsausgaben und steuerlich absetzbar. Das gilt für Erstellung, Hosting, Domain, Wartung und alle anderen laufenden Kosten. Sprich mit deinem Steuerberater für Details.
Lohnt sich ein Wartungsvertrag?
Wenn du keine Zeit oder Kenntnisse für technische Pflege hast, ja. Ein Wartungsvertrag gibt dir Planungssicherheit, feste monatliche Kosten und die Gewissheit, dass deine Website technisch gepflegt wird. Wir bieten individuelle Wartungspakete ab 100 Euro monatlich an.
So sieht es in der Praxis aus
Ein Kunde kam zu uns mit einer WordPress-Website, die er seit Jahren selbst gewartet hatte. Er investierte regelmäßig Zeit in Updates, hatte aber immer wieder technische Probleme und Sicherheitslücken.
Wir haben seine Website auf Framer migriert. Die monatlichen Kosten sanken von etwa 80 Euro auf 30 Euro, weil Wartung, Updates und kleine Änderungen von uns ausgeführt werden. Er spart nicht nur Geld, sondern vor allem Zeit und Nerven.
Nach einem Jahr zog er Bilanz: Die Migration hatte sich bereits amortisiert, und er konnte sich auf sein Business konzentrieren statt auf technische Probleme.
Was du jetzt tun solltest
Kalkuliere realistisch, was deine Website monatlich und jährlich kostet. Berücksichtige nicht nur Hosting und Domain, sondern auch Wartung, Anpassungen und deine eigene Zeit.
Wenn du merkst, dass dein aktuelles System zu teuer oder zu aufwendig ist, prüfe Alternativen. Moderne Lösungen wie Framer sind oft kosteneffizienter und unkomplizierter als veraltete Systeme.
Und wenn du eine neue Website planst, denke von Anfang an an die laufenden Kosten. Eine günstige Erstellung, die hohe Folgekosten verursacht, ist keine gute Investition.
Das Wichtigste in Kürze
Eine professionelle Website kostet monatlich zwischen 20 und 100 Euro für Hosting, Domain und Basis-Wartung. Pro Jahr sind das etwa 250 bis 1.200 Euro, abhängig von System, Umfang und Pflegeaufwand.
Im ersten Jahr kommen die Erstellungskosten dazu, ab dem zweiten Jahr fallen nur noch die laufenden Kosten an. Diese sind planbar und überschaubar, wenn du das richtige System wählst.
Moderne Lösungen wie Framer sind langfristig kosteneffizienter als veraltete Systeme, weil Wartung minimal ist und du viele Anpassungen selbst vornehmen kannst.
Wer die Kostenfaktoren kennt und realistisch plant, vermeidet böse Überraschungen und kann seine Website als langfristige Investition betrachten, die sich mehrfach zurückzahlt.
Du möchtest eine Website, die nicht nur funktioniert, sondern auch langfristig kosteneffizient ist? Wir entwickeln moderne Websites mit überschaubaren laufenden Kosten und minimalem Wartungsaufwand.
Weiterführende Informationen: Für technische Details zu Hosting und Performance empfehlen wir Web.dev von Google. Informationen zu Domain-Verwaltung findest du bei der DENIC, der Verwaltungsstelle für .de-Domains.
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Mika Dentzer
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